Start Philosophie Trainer Kontakt Sprache
ImpressumDatenschutzEnglish Español

Was ist nicht so,wie sie es gerne hätten?
Wie kam es dazu?

Ausgehend von diesen beiden grundsätzlichen Fragen konnten wir, die MindWalking-Trainer, im Verlauf einiger zehntausend Sitzungsstunden eine riesige Menge geistiger Erscheinungen beobachten. Da blieb es nicht aus, dass wir uns im Lauf der Jahrzehnte Gedanken über den gemeinsamen Nenner unserer Beobachtungen machten. Auf diese Weise entstand eine Anzahl von theoretischen und philosophischen Grundsätzen, welche die sicheren Leitplanken für unsere Sitzungen darstellen. Sie finden sich im letzten Kapitel des Buchs „MindWalking – Unbelastet in die Zukunft“ und sind auf Anfrage auch kostenfrei als PDF erhältlich. Alle kreisen sie um das Gebot der Achtsamkeit und Selbstbestimmtheit.

Achtsamkeit

Die Kraft der Erinnerung

Erlebnisse, gute wie schlechte, werden in Form von Erinnerungen gespeichert. Nicht alle sind uns voll bewusst. Trotzdem bewahren sie ihre Kraft, vor allem dann, wenn es sich um schwerwiegende und überwältigende Ereignisse handelte. Solche negativen Erinnerungen könne einen sozusagen aus dem Hinterhalt überfallen, ohne dass man sich dessen bewusst wäre. Das führt zu verwunderlichen und störenden Lebensmustern, zu unerklärlichen Vorlieben und Abneigungen oder zu unangemessenen, übersteigerten Reaktionen.

In einer MindWalking-Sitzung werden Erinnerungen an Zeitpunkte aufgerufen, als das Leben vom Kurs abkam. Der Ursprung von Selbstsabotageprogrammen wird erkannt und aktiv aufgelöst. Das geht nicht von selbst, sondern kostet Kraft und Beharrlichkeit. Sie als Sitzungs- oder Coachingpartner sind hier geistig und emotional voll gefordert.

Kunden berichten, dass sie ihr Leben anschließend in völlig neuen Dimensionen begreifen und einen Weg in die Zukunft sehen, wo vorher keiner zu erkennen war.

Achtsamkeit nach innen und nach außen

Achtsamkeit nach innen bedeutet: sich aller störenden Bilder, Gedanken und Assoziationen bewusst werden, die zu dem gewählten Thema gehören, und sie mit Gelassenheit akzeptieren. Das macht sie unwirksam und die Störung verschwindet.

Man selbst gewinnt dadurch an Leichtigkeit und Zielorientiertheit. Ehemals störende Erinnerungen kann man nun anschauen, wann immer man mag, und es macht einem nichts mehr aus. Das ist Ziel und Ergebnis von MindWalking-Sitzungen.

Wenn nichts Ihre Aufmerksamkeit mehr nach innen zerrt, können Sie sich mit ungebrochener Kraft Ihren Beziehungen im Außen widmen: Familie, Freunde, Hobby, Beruf.

Achtsamkeit nach außen bedeutet: im Hinblick auf Kommunikation, Emotion und Führung bewusst und selbstbestimmt sein. Das erarbeiten Sie bei Einzelcoachings und Gruppenkursen.

Innerer und äußerer Friede

MindWalking schult Sie darin, positive wie negative Impulse von innen und außen mit Gelassenheit anzunehmen und sich nicht vom Weg abbringen zu lassen. Seelischer Friede kehrt ein, und die Menschen sind auf einmal viel netter zu Ihnen.

Sie erkennen, wer Sie wirklich sind. Sie tun, was Ihren Wünschen und Zielen entspricht. Sie haben Leistungsergebnisse, auf die Sie stolz sind.

Selbstbestimmtheit

Selbstbestimmtheit oberstes Gebot

Wenn MindWalking ein Weg zur Selbstbestimmtheit sein will, muss auch das Gehen dieses Wegs auf Selbstbestimmtheit beruhen. Deshalb legen wir größten Wert darauf, dass Sie Ihre Antworten selbst finden.

Sie selbst setzen sich mit Ihren Erinnerungen auseinandersetzen, reflektieren Ihre Wünsche oder üben neue Kommunikationswege ein. Der MindWalking-Trainer tut es nicht für Sie. Nur Sie selbst vermögen Ihr Leben umzugestalten.

MindWalking ist keine „Mach’s mir weg“-Therapie oder „Wenn ich Sie wäre“-Beratung. Sie erhalten keine Suggestionen, Tipps, Ratschläge oder Bewertungen. MindWalking ist ein Training - es fordert Ihre Mitarbeit, Ihre Konzentration und Ihre Neugierde an Ihrer Entwicklung.

Jeder findet seinen Weg auf seine Weise und in seinem Tempo. MindWalking bewirkt keine Wunder. Sie selbst tun es.

Aus diesem Grund freuen wir uns über jeden, der die Ausbildung zum Solo-MindWalker machen möchte. Mit fremder Hilfe ein Bündel loswerden ist anfangs sicherlich in Ordnung, mit der Zeit aber sollte man das selbst können.

Ausschließlich Ihre Wünsche bestimmen den Verlauf

Unsere Vorgehensweise beruht grundsätzlich auf zwei Fragen: „Was ist nicht so, wie Sie es gerne hätten?“ Und: „Wie kam es dazu?“

Ausgangspunkt der Arbeit sind ausschließlich die von Ihnen gefühlten Wünsche und Eindrücke in der von Ihnen selbst formulierten Weise.

Keine Diagnose, keine Interpretation, keine Therapie

Es erfolgt keinerlei Diagnose, keine Therapie, keine Beratung, keine Manipulation oder Suggestion. Hypnose oder Drogen werden nicht eingesetzt.

Ein MindWalking-Trainer vermittelt keine Weltanschauung, Ideologie, Geheimlehre oder Religion. Er interpretiert, diagnostiziert und berät nicht. Er hat keine medialen Kontakte, channelt nicht und macht keine Energiearbeit. Er legt keine Karten, fertigt kein Horoskop an, liest nicht aus dem Kaffeesatz. Er dichtet seinem Sitzungspartner keine vergangenen Leben an. Er ist weder besserwisserisch noch bevormundend. Er weiß nicht mehr als Sie selbst.

Quellen

Methodisch beruht MindWalking auf unterschiedlichen Quellen, so etwa der Verhaltenslehre nach Watson und Pawlow, der Gesprächstherapie nach Carl Rogers und der Tiefenpsychologie. Philosophisch fließen fernöstliche Konzepte aus Zen-Buddhismus, Daoismus und Aikido ein.

Wissenschaftstheoretisch orientieren wir uns strengstens an der Operationalen Philosophie von Anatol Rapoport sowie den Essays zur Metaphysik von R. G. Collingwood.

Die Vorarbeiten zu MindWalking begannen 1976. 1985 ließ sich Rolf Ulrich Kramer unter der Bezeichnung „Persönliche Analysen und Coaching“ in privater Praxis nieder. Die eigentliche Bezeichnung "MindWalking" entstand erst 1996 in Australien für eine dort durchgeführte Seminarreihe und wurde seitdem beibehalten.

Häufig wird bei MindWalking ein GSR verwendet (Galvanic Skin Response meter, ein Hautwiderstandsmessgerät). Dazu können Sie hier etwas nachlesen: Monitoring Counselling Sessions via Skin Resistance (GSR).